Im
Rausch

Kurzer Stop in Brooklyn bei Hyperakt

Wir sind auf dem Weg nach Austin zur SXSW und haben noch einen kurzen Zwischenstopp in New York eingelegt.

Wir wollten gern unseren Partner Alex Gracey von dem Projekt On The Grid und die Agentur Hyperakt, die dahinter steckt, kennenlernen.

 

 

Nach unserem ersten amerikanischen Frühstück mit Pancakes, Marple Sirup und IceTea machten wir uns mit kugelrundem Bauch und Zuckerschock auf ins Brooklyner Stadtviertel Gowanus. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit den Straßennamen Ave und St haben wir dann das Studio von Hyperakt in der 3rd Ave (nicht St!) gefunden. Der kleine Spaziergang im Sonnenschein vorbei an gelben Schulbussen, eingezäunten Sportanlagen und den schönen historischen Reihenhäusern hat uns sehr gefallen und wir hätten gern viel mehr Zeit gehabt um jedes Stadtviertel und seine Besonderheiten zu entdecken.

 

 

Aber nun schnell durch die gläserne Eingangsfront von Hyperakt und wir wurden gleich herzlich von Alex und dem Studio-Hund empfangen. Das erste, was uns durch den Kopf ging war „WOW, hier sieht’s aus wie auf einem Spielplatz für Kreative.“ Und so in etwa war das auch. Alex nahm sich die Zeit und hat uns alle Ecken des Studios gezeigt. Angefangen mit den großen Arbeitsplätzen in der Mitte, über eine kleine Ruheecke mit Vorhang, die jeder Mitarbeitende zu jeder Zeit in Anspruch nehmen darf bis hin zur Galerie, von der aus man einen super Überblick über das gesamte Studio hat – überall waren kleine Details und gemütliche Sessel um aus jeder Ecke frei arbeiten zu können. Wir durften auch schon einen Blick auf die neue Webseite von On The Grid werfen und können schon mal sagen, dass es noch schöner wird – kaum zu glauben.

 

 

Nachdem wir den kleinen Rundgang beendet hatten sind wir einen Block weiter mit Alex in das gemütliche Café Four & Twenty Blackbirds und haben mit ihm über Hyperakt, On The Grid, Brooklyn und viele weitere Geschichten gesprochen. Er erzählte uns, wie genau Hyperakt funktioniert und wir waren von dem sozialen Gedanken der Agentur sehr fasziniert. Wir erinnerten uns sofort an unsere Idee vor zwei Jahren selbst in Leipzig eine soziale Agentur zu gründen.

Hyperakt schafft es, durch die Präsenz von On The Grid ein weltweites Standing zu erreichen und mit diesem Standing viele tolle Aufträge zu erhalten, um so soziale Projekte zu unterstützen, wie zum Beispiel in Schulen Kurse für Grafikdesign anzubieten oder jeden Monat einen Lunch-Talk zu veranstalten, an dem alle umliegenden Designer und Designerinnen eingeladen sind, um sich auszutauschen und zu inspirieren.

Alex ist mit einem Webdesigner komplett verantwortlich für On The Grid und schwärmte von dem tollen Netzwerk, was er damit aufgebaut hat und wie viele spannende Menschen er dadurch schon kennenlernen durfte. Trotzdem steckt dahinter sehr viel Arbeit. Er muss täglich viele Anfragen bearbeiten und sich jeden, der sich als Botschafter bewirbt genau anschauen, um zu entscheiden, wer für das Projekt geeignet ist. Das ist nicht immer einfach. Er wünscht sich ein Pendant zu finden – jemanden, der ebenso viel Herz und Mühe in das Projekt steckt, damit er irgendwann ein wenig von seinem Glück abgeben kann.

Wir finden das richtig schön und haben während des Gespräches viele Parallelen zu unserer Arbeit und unserem Projekt Viertelrausch entdeckt.

Toll, dass wir das erlebt haben!

 

 

Byebye Hyperakt, bis bald New York – Auf geht’s nach Texas!

zurück zu